Pučišća feiert den Festtag des hl. Hieronymus mit ganztägigem Programm

Reiseziele: 
Pučišća
Veröffentlicht: 
25/09/2025

Am 30. September begeht Pučišća den Gemeindetag und das Fest des hl. Hieronymus mit einem vielfältigen Kultur-, Kirchen- und Unterhaltungsprogramm. Höhepunkte sind die feierliche Messe in der Pfarrkirche und das Abendkonzert von Sanja & Zec, den legendären Mitgliedern der bekannten kroatischen Popgruppe Novi fosili.

Programm zum Fest des hl. Hieronymus – 30. September 2025

08:00 h

  • Ausstellung der Arbeiten und Produkte der Grundschule Pučišća (Schulhof)
  • Tag der offenen Tür in der Steinmetzschule Pučišća

09:00 h

  • Feuerwehrübung des Freiwilligen Feuerwehrvereins „Pučišća“ und Kindersportwettbewerbe des Kindergartens Pučišća (Park der kroatischen Veteranen)

11:00 h

  • Kindertheaterstück Wie entsteht Freundschaft – Theatergruppe „Suncokret“ (Kindergartenhof Pučišća)

12:00 h

  • Jugendtheaterstück Der Fremde – Theatergruppe BADco. (Saal des Kroatischen Vereins)

16:30 h

  • Auftritt der Musikgruppe „Brassčuta“ (Platz des hl. Hieronymus)

17:00 h

  • Festmesse, zelebriert von Pfarrer Hrvoje Katušić aus Vela Luka (Pfarrkirche des hl. Hieronymus)

18:00 h

  • Tombola (Platz des Kroatischen Vereins)

19:00 h

  • Konzert: Sanja & Zec – legendäre Mitglieder der Gruppe Novi fosili
  • Vorgruppe: Band „Naranča“ (Platz des Kroatischen Vereins)

Neben der Messe gilt das Abendkonzert von Sanja & Zec als Höhepunkt der Feierlichkeiten. Auf dem Hauptplatz werden zeitlose Hits der Novi fosili erklingen – einer der beliebtesten kroatischen Popbands mit tanzbaren Melodien, die Generationen geprägt haben. Wie jedes Jahr verbinden sich Tradition, Gemeinschaft und Musik zu einem einzigartigen Fest im Herzen von Pučišća.

Wer war der hl. Hieronymus?

Der hl. Hieronymus (lat. Eusebius Sophronius Hieronymus), in der kroatischen Tradition „sveti Jere“ oder „Jeronim Dalmatinac“ genannt, wurde um 347 n. Chr. vermutlich im Ort Stridon geboren, der in den damaligen römischen Provinzen Dalmatiens oder den angrenzenden Regionen lag.

In der kirchlichen Tradition gilt er als Schutzpatron Dalmatiens. In Volksüberlieferungen wird erzählt, dass er stolz auf seine dalmatinische Herkunft war. Einer Legende nach sprach er im Gebet die Worte: „Vergib mir, Gott, denn ich bin Dalmatiner.“

Dieser Satz wurde zu einem symbolischen Ausdruck der Zugehörigkeit zu Dalmatien und einer Identität, die tief verwurzelt bleibt. Sein leidenschaftliches Temperament und sein starker Charakter, für die er schon zu Lebzeiten bekannt war, werden in dieser Überlieferung mit Eigenschaften verbunden, die man auch heute noch oft den Dalmatinern zuschreibt – Aufrichtigkeit, Leidenschaft und Spontanität.

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